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Innerschweiz

Die Idee einen Handmähwettkampf durchzuführen geisterte schon früh im Kopf von Martin Horat umher. Also machte er sich auf die Suche nach ein paar gestandener Männer um seine Vorstellungen in die Tat umzusetzen. In den Personen von Martin Holdener vom Hagen, Melchior Schuler vom Obdorf, Josef Inderbitzin vom Mostel, Martin Schuler und Martin Styger beide aus Rothenthurm sowie Robert Laimbacher aus Schwyz wurde er fündig und bildete mit ihnen zusammen eine Interessengemeinschaft. Sie organisierten eine Handmähmeisterschaft im Streueried von Rothenthurm.

Als am Samstag 27. September 1986 die erste Innerschweizer Handmähmeisterschaft durchgeführt wurde, hatten einige nur ein schelmisches Lachen übrig. Nur die wenigsten konnten sich einen grossartigen Anlass, wie er heute stattfindet, vorstellen.

Bereits um die 80 Handmäher, vorwiegend aus der Innerschweiz, nahmen an der ersten Meisterschaft teil. Die wenigen Frauen mähten damals tapfer in der gleichen Kategorie wie die Männer über eine Distanz von 40 Meter.

In den folgenden Jahr wurden die Damen und die Herren in je einer Kategorie klassiert.

Da die Begeisterung rund um den Mähwettkampf immer grösser wurde, gründete man im Jahre 1989 den Innerschweizer Hand- mähverein.

1991 wurden die Herren bereits in drei Kategorien bewertet. Die Damen folgten 1996 mit zwei Kategorie. Die Jugend wurde seit 1997 bei den Knaben und 2001 bei den Mädchen in einer separaten Kategorie gewertet.

Mit dem 20 jährigen Jubiläumsfest im Jahre 2005 wurde erstmals der Mähertanz am Vorabend des Wettkampftages durchgeführt, was zu einem grossen Erfolg wurde. Damit war klar, dass auch in Zukunft der Anlass in gleichem Rahmen durchgeführt wird.

Stolz darf sich heute der Anlass mit einer Teilnehmerzahl von ca. 175 Teilnehmern aus der ganzen Schweiz sehen lassen.

Ein spezieller Anlass war das 25. jährige Jubiläum im Jahr 2010 mit der Einweihung unserer neuen Vereinsfahne.

Auf der sportlichen Seite durften sich die Innerschweizer Mäherinnen und Mäher immer wieder als Tagessieger und Schweizermeistertitel-gewinner ausrufen lassen. Als absoluter Höhepunkt war im Jahre 2003 der Gewinn beider Europameistertitel durch Margrit Föhn und Armin Betschart im spanischen Baskenland und beide doppelten acht Jahre später 2011 in Slowenien nach.

Aufgrund der Tatsache, dass wir eine sehr aktive Jugend in unseren Reihen haben, sind wir überzeugt, dass unsere traditionelles Handwerk weiterhin mit Freunde in die Zukunft getragen wird.